Ehrlich, konstruktiv, vollständig

Was heute geht. Was bald geht. Wo wir bewusst Grenzen ziehen.

Diese Seite ist der beste Indikator dafür, wie wir denken: radikale Transparenz, keine Marketing-Hüllen, klare Abgrenzung. Grenzen sind Innovations­felder — und manchmal auch Produkt­merkmale.

Heute bereits machbar

Die Infrastruktur existiert. Sie ist noch nicht orchestriert.

  • CLAUDE.md-Hierarchie — offiziell dokumentiert und breit eingesetzt. Globale, projekt­spezifische und Memory-Dateien werden von Claude Code beim Start gelesen.
  • Persistentes Memory — das Dateisystem­basierte Gedächtnis ist verfügbar und bewährt. Bereits in Produktiv-Projekten im Einsatz.
  • Hooks auf Session-Events — stabile API für SessionStart, Stop, UserPromptSubmit und weitere Ereignisse.
  • MCP-Integration — offener Standard mit wachsendem Ökosystem. Scheduled-Tasks, PDF-Tools, Preview und andere Server bereits produktiv nutzbar.
  • Skills als wiederverwendbare Kompetenz-Bausteine — benutzerdefinierte Slash-Kommandos mit voller Tool-Palette, heute dokumentiert und funktional.
Eingeschränkt, aber lösbar

Heute manuell oder teil-automatisiert, morgen strukturell.

  • Automatische Regel-Promotion zwischen Projekten — Fehler in ≥ 3 Projekten erkennen und zentral promovieren. Heute als Skill manuell auslösbar, mittel­fristig vollautomatisch via Scheduled Task.
  • Deep Web-Learning mit Deduplikation — WebSearch und WebFetch stehen bereit. Ein Relevanz-Filter und eigener Inhalts-Index werden in Phase 2 – 3 aufgebaut.
  • Prognose-Treffsicherheit — hängt von der Menge projekt­übergreifender Daten ab. Wächst mit jedem Onboarding, ist bei Einzelnutzern ab ~ 5 Projekten spürbar.
  • Team-Synchronisation — zentrale Memory-Freigabe ist heute über Git möglich, wird in Phase 3 komfortabler (Conflict-Resolution, selektive Freigabe).
  • Mehrsprachigkeit — das System arbeitet auf Deutsch zuverlässig, weitere Sprachen werden in Phase 3 – 4 validiert.
Langfristige Horizonte

Wo wir Grenzen ziehen — und warum manche davon Produkt­merkmale sind.

  • „Echtes" Bewusstsein — nicht Ziel, nicht versprochen. Funktionale Kontinuität reicht und ist ehrlicher.
  • Autonome Code-Änderungen ohne Human-in-the-Loop — bewusst nicht angestrebt. Das ist eine Leitplanke, kein Mangel. Entwickler bleibt der Letzt­entscheider.
  • Vollständig lokale Betrieb­sfähigkeit in GPT-Klasse-Qualität — abhängig vom Fortschritt lokaler Modelle. Wir profitieren passiv, verbauen nichts.
  • Garantierte Reproduktion individueller Arbeits­stile — wir nähern uns stark an, geben keine 100 %-Garantie. Wer das verspricht, täuscht.
  • Anti-Betrug gegen bösartige Prompts — wir lehnen uns an bestehende Agent-Sicherheit an; spezialisierte Hardening-Lösungen sind eigenständige Produkte.
„We're summoning ghosts, not building animals." — Andrej Karpathy

Dieses Zitat steht nicht zufällig auf dieser Seite. Es rahmt ehrlich, was KI heute ist: kein Lebewesen mit Entwicklungs­logik, sondern ein hervor­gerufenes Muster aus Training. Prognos arbeitet mit diesem Muster — nicht gegen seine Natur.

Daraus folgt eine Verantwortung: Wir verkaufen kein Wunder. Wir verkaufen ein gut konstruiertes System, das aus existierenden Bausteinen einen Produktivitäts­sprung erzeugt — ohne zu behaupten, mehr zu sein.

Und doch

Drei Dinge, die Prognos sicher leisten wird.

I

Weniger Wiederholungs­fehler.

Ein Fehler, einmal katalogisiert, wird strukturell schwerer. Das ist keine Hoffnung — das ist Mechanik.

II

Kürzere Reviews.

Karpathys Prinzipien führen zu kleineren, chirurgischen Diffs. Review-Zeit fällt messbar. Das ist unmittelbar ab Tag 1 spürbar.

III

Wissen, das außerhalb deines Kopfes bleibt.

Selbst wenn Prognos morgen verschwindet — die CLAUDE.md, die MEMORY.md und der Fehler-Katalog gehören dir. Kein Lock-in, kein Daten­verlust.

Transparenz ist unser Wett­bewerbs­vorteil.

Wenn dich diese Ehrlichkeit überzeugt, kommen wir ins Geschäft. Wenn nicht, sind wir der falsche Partner — und sagen das selbst.

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